Monday, 21. may 2012
1
21
/05
/Mai
/2012
15:23
Haben Sie schon einmal was von dem Unternehmen Stratos gehört? Nein? Dann sind sie ziemlich wahrscheinlich nicht in der Extremsportler- oder
auch Luftsportszene unterwegs... Doch wer kann dies schon für sich reklamieren als Otto-Normal-Mensch...!
Nun, wie dem auch sei, das Unternehmen ist auch viel mehr ein sehr ambitionierter und zugleich extrem professionell geplanter Versuch, als
ein Unterfangen der zum Gegenstand hat gleich fünf Rekorde im Bereich des Luftsportes auf einen Streich zu knacken und für sich zu reklamieren. Sich meint in diesem Fall den 43-jährigen
österreichischen Extremsportler Felix Baumgartner der sich als Profi-Extremsportler in den verschiedensten Arten des Luftsportes bereits einen Namen gemacht hat. 
Zusammen mit dem ebenfalls aus Österreich stammenden Energie-Drink-Hersteller Red Bull als Sponsor und in enger Zusammenarbeit mit NASA und
US-Air Force, soll einmal mehr schier unmenschliches vollzogen werden: Wie bereits oben erwähnt sollen nämlich gleich fünf wahnsinnige Rekorde aufgestellt werden, die, sollte das Vorhaben
glücklich und erfolgreich enden, wohl fünf Rekorde für alle Ewigkeit sein werden. Baumgartner kann sich also unsterblich machen und einmal mehr
scheut sein Sponsor (und Arbeitgeber) weder Kosten noch Mühen um dies auch zu ermöglichen.
Ohne das sportverrückte Management von Red Bull (Formel Eins Rennstall, Air Jumps auf Schnee und Asphalt, X Jumps, Air Race, etc.) wäre an
Rekordvorhaben die ein solch aufwendiges und kostspieliges Ausmaß in Durchführung und Planung erfordern wohl kaum möglich...
Im August geht es nun, nach einer Planung die sich immerhin über einen Zeitraum von rund fünf Jahren hinzog, in die heiße und entscheidende
Phase.
Über der Wüstenlandschaft des US-Bundesstaats New Mexico wird sich zeigen ob das Unternehmen
"Stratos" was für Stratosphäre steht, gelingt oder scheitert. Ein Scheitern wäre wohl fatal und Baumgärtner müsste in diesem Fall aller Wahrscheinlichkeit nach mit seinem Leben dafür
bezahlen.
Die fünf Rekordvorhaben im Einzelnen:
- Ballonfahrt in einer Höhe von 36.000 Metern - so hoch hat es noch keiner geschafft!
- Absprung aus einem Ballon aus 36.000 Metern Höhe – höchste Absprunghöhe!
- Freier Fall der mit fünf Minuten so lange dauert wie keiner jemals zuvor!
- Mit einem Tempo von mehr als 1.200 km/h – Schallgeschwindigkeit! So schnell war niemals zuvor ein Mensch ohne technische Unterstützung
- Eine Fallstrecke von 34.500 Metern – eine so lange Strecke hat noch keiner einen Freien Fall gewagt!
Klappt alles wie erhofft, geplant, gewünscht, berechnet und vermutet, ist die Alpenrepublik Österreich, Red Bull und nicht zuletzt der Rekordmann Baumgartner um fünf Rekorde reicher, die aller
Voraussicht nach bis ans Ende der Menschheit bestand haben werden. Denn mehr wird nur schwer bis gar unmöglich sein...
von luftsportinfo
0
Tuesday, 15. may 2012
2
15
/05
/Mai
/2012
12:59
Rund um Huschraubermodelle ist während den vergangenen Zeiten ein wahrer Kult zu beobachten. Hier hat der Modellpilot die Qual der Wahl zwischen einem geradezu winzigen Modellheli fürs Indoor Fliegen innerhalb des Hauses und einem maßstabsgetreuen Modelheli
Wer Fliegen mit einem Modell erst jetzt als Freizeitbeschäftigung für sich aufgespürt hat,
wird wenn unsicher, tendenziell eher zu Beginn keine überdimensional große und einfacher zu bedienende Miniatur-Modelle suchen sowie sich mehr und mehr zu
einem größeren Huschraubermodell steigern.
Hubschrauber als Fertigbausatz
Eingangs einer jeden Modellflugkarriere steht die Frage, ob man den Heli als fertiges Modell besorgt oder als noch nicht zusammengebautes Modell und ihn dann selber zusammenbaut. Beides ist
möglich. Ein Blick im Geschäft oder Onlineshop verrät, für welches Alter die Bausätze jeweils geeignet sind. Ab welchem Alter ein Modell geeignet ist, ist bereits auf der dem Karton zusehen; Zu
beachten ist jedoch - die einzig für Erwachsene empfohlenen Kits sind unter Umständen wirklich so schwer und mühseelig im Zusammenbau, dass ein Einsteiger dabei leicht den Spaß am Modellflug verliert oder auch erst gar nicht erst findet. Auch weil das Fliegen mit einem Modellheli keineswegs ganz einfach ist, ist es Fall
des Falles vernünftiger, sich erstmal in einem Fachgeschäft oder speziellen Online-Shop wie beispielsweise helikopter-modellbau(dot)de ein komplett zusammenmontiertes und flugbereitses Modell zu
kaufen.
Modell eines Hubschraubersfür die Kleinen?
Derjenige der selbst vom Modellbau total hingerissen ist, kommt natürlich schnell auch auf den Gedanken kommt, einen Helicopter sogar an den Nachwuchs zu verschenken. Diese kleinen Nachbauten
wirken ja auch annähernd so wie Spielzeug. Dennoch: Dies ist bloß nicht in jedem Fall immer angebracht! Viele der Nachbauten sind schlicht keineswegs für den Nachwuchs gemacht.e. Kids und auch
noch nicht ganz Erwachsene wissen vielmals die stundenlange Kleinstarbeit eines originalgetreuen Modells mit allen Finessen nicht zu würdigen; - und sind von den meisten der Modellflieger schlichtweg überansprucht. Doch bei verantwortungsvollen Anbietern wie beispielsweise die Betreiber der Website Helikopter-modellbau(dot)de wird
gewiss darauf geachtet.
von luftsportinfo
0
Monday, 30. april 2012
1
30
/04
/Apr.
/2012
10:17
Wer diesen Blog aufmerksam verfolgt, der sollte nun über so manche Art der Möglichkeit Sport hoch droben, zwischen Stratosphäre und Erdenboden, dort wo sonst nur Vögel beheimatet sind,
weitestgehend Bescheid wissen. Als Schlagwort dient hier Luftsport, was so ziemlich alle Arten und Varianten aufzusteigen in einem Begriff
vereint.
Dieser Luftsport ist in
den vergangenen Jahren zum Trend geworden. Blieben die Menschen früher lieber mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen und wurde (fast logischerweise) den historischen Möglichkeiten des
Fliegens noch äußerst misstrauisch gegenüber gestanden, hat sich das Blatt bis heute in die vollkommen entgegengesetzte Richtung gewandelt.
Abheben zum Discountpreis möglich
Bedenkt man dass früher selbst auf den Flug ins Urlaubsparadies gerne verzichtet wurde und das Mittel der Wahl für die Urlaubsfahrt im Zweifel eher ein Auto, Bus oder auch ein Schiff war, dann
sieht man wie sich die Zeiten doch geändert haben... Heute gibt es wohl kaum einen Menschen, abgesehen von einigen Flugangst-Geplagten, der noch nicht mit einem Flugzeug von A nach B geflogen
ist. Egal wie groß der Geldbeutel, wer fliegen will, dem ist dies auch ganz leicht möglich. Preise ab 12 Euro inklusive aller Gebühren für ein One-Way-Ticket machen die Luftfahrt zu quasi
Discount-Preisen möglich. Da wundert es nicht, wenn die Faszination Fliegen, wovon unsere Eltern noch
nach ihren aller ersten Flügen zu berichten wussten, weitestgehend verloren gegangen ist. Was besonders ist was anderes...
Luftsport als besonderes Erlebnis
Der unbestrittenen Tatsache geschuldet, dass sich der Mensch im Großen und Ganzen stets nach dem Besonderen und Ausgefallenen sehnt, hat der Luftsport wohl seinen heutigen, nahezu überbordenden Erfolg zu verdanken.
Insbesondere in unserer Lifestyle-Gesellschaft ist das was man hat und das was man erlebt, für viele ein Teil der Identität geworden. Will sagen: Je ausgefallener und ungewöhnlicher ein Hobby
oder Erlebnis ist bzw. war, desto angesagter, cooler und hipper ist dann auch derjenige der von solchen Erlebnissen berichten kann. Eine Variante aus dem Luftsport bietet sich da nahezu an.
von luftsportinfo
0
Monday, 16. april 2012
1
16
/04
/Apr.
/2012
13:53
Von frühster Kindheit an haben wir gelernt, dass man mit Nichten alles wissen kann geschweige denn muss; - Man muss nur wissen wo die gesuchten Informationen zu finden sind, bzw. wo das gesuchte
Wissen verzeichnet ist.
Ist man also gerade auf der Suche nach
Informationen, so ist der Weg der dann in aller Regel gegangen wird klar: Entweder man geht ganz oldschool in eine Bibliothek und sucht sich das gesuchte Wissen mühsam zusammen oder aber man
nutzt die Möglichkeiten die das Web eröffnet. - Dies ist meist der aller schnellste Weg um sich ein fundiertes Grundlagenwissen anzueignen. Jedoch gilt es, insbesondere bei der Informationssuche
im Internet, nicht alles für bare Münze zu halten was dort verzeichnet steht, denn nicht in jedem Fall ist es vollkommen richtig und frei von Fehlern was dort zu lesen ist. Daher sollte man auf
jeden Fall auf die zugrunde liegende Quelle achten, an Hand welcher meist schon zu erkennen ist, wie mit der gefundenen Info umgegangen werden sollte. Hierzu ein kurzes Beispiel, welches ich
letztens an eigenem Lebe erlebt habe:
Ich befand mich auf der Suche nach Informationen rund um das Ballonfahren, welches mich als Freizeitbeschäftigung schon seit langem
interessierte. Jedes mal wenn ich einen Ballon hoch in den Wolken schweben sah, wurde ich daran erinnert, dass ich mich unbedingt einmal näher mit der Materie Ballonfahren auseinandersetzten
wollte. Doch wie dem so ist, wenn mal freie Zeit da war, um sich auf die Suche nach Informationen zu begeben, habe ich mein Recherche-Vorhaben auch schon wieder vergessen oder etwas anderes war
wichtiger.
Am vergangen Wochenende war es dann endlich soweit – Smartphone sei dank! So lag ich bei strahlendem Sonnenschein im Park und plötzlich tauchte am wolkenlosen Frühlingshimmel gleich ein ganzes
Bataillon von Heißluftballons auf. Der Gedanke an mein Recherchevorhaben ließ nicht lange auf sich warten und so machte ich gleich „Nägel mit Köpfen“, packte mein neues Smartphone aus, mit dem
ich von überall aus, so Netz vorhanden ist, ins Internet gehen kann, und begab mich auf die Suche nach Informationen rund ums Ballonfahren. Gibt man in
einer Suchmaschine den Begriff Ballonfahren ein, so erhält man in aller Regel erst einmal zahlreiche Anzeigen von Anbietern diverser Luftsportanbieter. Folgt man diesen, so findet man in aller
Regel auf den landing-pages der Anbieter schon zahlreiche Infos rund um das Ballonfahren. Und genau hier stehen allzu oft Informationen, die an den Haaren herbei gezogen sind und nur zu dem Zweck
dort verzeichnet sind, um das eigene Website-Angebot so zu pushen, dass dieses, so der Begriff des Ballonfahren gegoogelt wird, möglichst weit oben platziert zu sein. Zwar haben die Urheber
dieser Seiten scheinbar Ahnung von SEO, doch fundiertes Wissen rund um das Fahren in einem Ballon sucht man dort vergeblich.
Mir dessen bewusst surfte ich also gleich weiter zu dem Wikipedia-Eintrag der mich in der Folge ausreichend über das Ballonfahrenaufklärte.
Zwar ist Wikipedia nicht immer als Informationsquelle zu empfehlen und auch hier ein Hinterfragen sinnvoll, doch das Wiki-Prinzip, das Wissen vieler zu sammeln und Allen zur Verfügung zu stellen,
womit auch automatisch ein gewisser Kontrollmechanismus einhergeht, sorgt in den meisten der Fällen dafür, dass die verzeichneten Informationen den Tatsachen entsprechen. Dies gilt zumindest für
den entsprechenden Eintrag zum Ballonfahren, wie ein Quervergleich mit anderen Enzyklopädien zeigen sollte.
von luftsportinfo
0
Tuesday, 3. april 2012
2
03
/04
/Apr.
/2012
15:36
Als eines der größten jemals gebauten Luftschiffe ging der Zeppelin in die Geschichte ein. Jedoch ist dies nicht das erste woran die meisten Menschen denken wenn die Rede von einem Zeppelin ist.
Zu einer noch viel größeren Popularität brachte es der Zeppelin durch ein tragisches Unglück, welches in der Folge die weitere Entwicklung der
Luft- und Raumfahrt stark beeinflussen sollte und im Prinzip gleichzeitig das Ende der Luftschifffahrt einläutete.
Der verunglückte Zeppelin galt als ein Prestige- und Propagandaobjekt von Nazi-Deutschland. Als Nachfolger des ersten Zeppelins, der „Graf Zeppelin“, verlieh der von Ludwig Dürr konstruierte
Zeppelin dem Gigantismus der Nazis perfekt Ausdruck. Noch nie zuvor wurde ein solch, für die damaligen Zeiten, unglaublich großes Luftschiff erbaut. Die Nazis machten daraus medienwirksam ein
neuerliches „Wunder deutscher Ingenieurskunst“, welches die Überlegenheit der Deutschen gegenüber allen anderen Nationen aufzeigen sollte. Um so größer war dann natürlich die Bestürzung über das
unverhoffte Unglück des deutschen Prestigeobjektes Zeppelin, der zu Ehren des zweiten, zu jener Zeit regierenden deutschen Reichskanzler
zu Hindenburg, nach diesem auf „Hindenburg“ getauft wurde.
Insgesamt hatte der Schiffskörper, welcher aus 36 Ecken zusammengesetzt war, eine Länge von 245 Metern und einen Durchmesser an der breitesten Stelle von 41,2 Metern. Insgesamt brachte dieser
gigantische Zeppelin mehr als 215 Tonnen auf die Waage und bot Platz für knapp 100 Personen. Den Passagieren standen jeweils eine Hälfte eines Doppelstockbettes in einer Zwei-Mann-Kabine, ein
großzügig gestalteter Speise- sowie ein Gesellschaftsraum zur Verfügung. - Keine Frage, zu damaligen Zeiten setze der Zeppelin nie dagewesene,
neue Maßstäbe in Sachen Passagierluftfahrt. Zum Vergleich: Die damaligen Flugzeuge waren für maximal 20 Passagiere ausgelegt und bei weitem nicht so komfortabel, zuverlässig und vermeintlich
sicher.
Größtes Problem des Zeppelin war jedoch die Tatsache, dass der Schwellkörper des Schiffes mit dem extrem leicht entzündlichen Wasserstoff befüllt werden musste, was letztendlich dann auch die
Katastrophe und den Absturz des Zeppelin verursachte. Zwar war man sich der theoretischen Gefahr, die durch das Verwenden von Wasserstoff zum Befüllen bestand bewusst, doch es mangelte an einer
Alternative. Die einzige zu jener Zeit bekannte Alternative stellte Helium dar, doch auf dieses hatten die Amerikaner ein Patent und somit war es europäischen Luftfahrtkonstrukteuren nicht
möglich dieses, viel sicherer, weil nicht brennbare Gas zu verwenden.
Es blieb also gar keine andere Wahl als den Zeppelin mit Wasserstoff zu befüllen. Bedenkt man, dass der Zeppelin nahezu 200.000 m³ dieses leicht
entflammbaren Edelgases benötigte, um mit den weit über 200 Tonnen Gewicht empor steigen zu können, verwundert es wohl nicht all zu sehr, dass diese fliegende Wasserstoffbombe, auf den Tag genau
am 06. Mai 1937, beim Landeanflug auf das US-amerikanische Lakehurst in Flammen aufging und für 36 von insgesamt 97 Personen einen schmerzvollen Tod bedeutete. Die ganz genauen Ursachen sind bis
heute noch ungeklärt. Untersuchungen lassen jedoch darauf schließen, dass ein elektrischer Impuls oder Schlag das hochexplosive Wasserstoffgemisch zu der folgenschweren Explosion brachte, welche
eine Zensur in der Luftschifffahrt bedeuten sollte. - Fortan setzte man auf die Weiterentwicklung von Flugzeugen und nahm Abstand von Luftschiff und Zeppelin. Erst 60 Jahre nach der Katastrophe
von Lakehurst startete erneut ein Zeppelin in die Lüfte. Allerdings technisch weiterentwickelt und nicht mit dem brandgefährlichen Wasserstoff gefüllt.
von luftsportinfo
0